Im Klassenzimmer sitzen Kinder mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen. Lehrerinnen und Lehrer müssen aber ihren Unterricht für diese heterogene Gruppe als Ganzes planen und organisieren.

Lernen als Puzzle

Lehren nach Plan

Mathematik als Puzzle Lehrplanstruktur

Eine Lösung für dieses Dilemma:

  • Es arbeitet die ganze Klasse am selben Thema (an denselben Kompetenzen),
  • die einzelnen Kinder auf ihrer Kompetenzstufe individuell.
  • Im Unterricht wiederholen sich die Themen zyklisch.
  • In jedem Zyklus werden alle Kompetenzstufen aufgegriffen.

Mathematik für alle

In der Arbeit mit dem Atlas Mathematik wird das alte Spiralprinzip so erweitert, dass bei jedem Durchgang beim Einstieg auch tiefere Kompetenzstufen aufgegriffen werden. Kinder, die diese bereits beherrschen, können das zeigen und auf höheren Stufen weiterarbeiten.

Kinder mit Lücken dürfen zuerst an diesen arbeiten und dann auf einer sicheren Basis weiterfahren. Das braucht Zeit, die nur gewonnen werden kann, wenn sie von Lehrstoff verschont werden, der aktuell außerhalb ihrer Reichweite liegt.

Lehrpläne stellen sicher, dass im Unterricht alles thematisiert wird, was die höheren Schulstufen verlangen und erwarten. Für Kinder mit speziellen Bedürfnissen ist das oft zu viel. Die Unterscheidung zwischen grundlegenden und erweiterten Anforderungen erleichtert die Auswahl dessen, was wirklich für alle auch für den Alltag wichtig ist.

Zitat aus dem Entwurf zum Lehrplan 21, Überblick und Anleitung S. 9:
„Zu beachten ist, dass an verschiedenen Kompetenzbereichen und Kompetenzen gleichzeitig gearbeitet wird. Weiter ist davon auszugehen, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler zur gleichen Zeit an der gleichen Kompetenzstufe einer Kompetenz arbeiten. Dem individuellen Lernstand der Schülerinnen und Schüler ist Rechnung zu tragen.“