Mathematik als Puzzle

Die Mathematik kann man sich bildlich als riesiges Puzzle vorstellen. Kinder bringen davon unterschiedlich viele Teile in ebenso unterschiedlicher Ausprägung mit.

Bei einigen sind gewisse Teile schon miteinander verbunden, bei anderen sind sie noch zerstreut und passen in der mitgebrachten Form noch nicht ineinander.

Lernen basiert immer auf Vorerfahrungen.

„Ich kann Mathematik“ geht von diesen aus. In zyklischen Durchläufen erhalten alle Lernenden die Möglichkeit, ihre Puzzleteile zu ergänzen, anzupassen und zu vernetzen.

Puzzleteile


 

Von den Puzzleteilen zum Bild

So sieht das Ziel erfolgreicher Lernarbeit aus. Alle Teile haben Farbe bekommen und greifen ineinander. Wie das Puzzle als Ganzes sind auch die einzelnen Teile aufgebaut:

Im Kleinsten ist alles.

Das gilt auch für den Unterricht. Dennoch ist es sinnvoll, die reine Rechenfertigkeit von den übrigen Themen zu trennen, so wie in der Sprache die formalen von den kommunikativen Aspekte getrennt werden.

Im Mehrjahreszyklus werden alle Inhalte im Verlauf der Stufenzeit bearbeitet. Im Jahreszyklus „Operationen“ werden die Grundrechenarten jährlich neu aufgegriffen und vertieft.

Die Kinder einer Klasse stehen entwicklungsmäßig an unterschiedlichen Orten. Auch beim einzelnen Kind können die mathematischen Kompetenzen verschieden weit entwickelt sein. Das Lernangebot muss deshalb entsprechend breit sein.

Gebiete des Atlas Mathematik width:100%; height:100%;

 

ein Gemeinschaftswerk

Der „Atlas Mathematik“ ist ein Gemeinschaftswerk, zu dem im Laufe der Jahre viele Lehrerinnen und Lehrer, Studierende und nicht zuletzt auch viele Kinder mit ihren Ideen beigetragen haben. Er zeigt Bilder von forschendem Lernen, an dem sich alle mit großem Einsatz und viel Ausdauer beteiligt haben. Er will damit all jenen Anregungen geben, die selbst einen solchen Unterricht gestalten. Der „Atlas Mathematik“ steht allen offen:

  • Zur Nutzung: Er macht Druckvorlagen und Hilfsmittel öffentlich zugänglich.
  • Zum Austausch: Schicken Sie uns Vorschläge für Lernmodule zu den Zielen in der Datenbank. Sie helfen damit, Lücken in der Sammlung zu schließen.
  • Zur Dokumentation: Schicken Sie uns Schülerdokumente (Zeichnungen, Texte, Fotos). Sie animieren damit Kolleginnen und Kollegen.
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gemäß creativecommons.org.

Zur Zeit sind für die Auswahl und die Präsentation der Inhalte verantwortlich:

Peter Geering

Prof. dipl. Math.
ehem. Dozent für Fachdidaktik Mathematik an der Pädagogischen Hochschule Zürich

Peter Geering

Werner Fessler

Liz. Phil.
ehem. IF-Lehrer im Schülerclub Nordstrasse in Zürich.

Werner Fessler

 

Dank

Wir gedenken in Dankbarkeit unserer leider viel zu früh verstorbenen Kollegin und Mitinitiantin Marianne Kunath vom Lehrerseminar Rorschach, die maßgeblich an der Entwicklung beteiligt war, aus deren Unterricht viele Dokumente stammen und die auch die Berichte über den Unterricht in den Etappen der ersten beiden Schuljahre verfasst hat.

Unter den vielen weiteren, die zum Projekt beigetragen haben, geht unser spezieller Dank an:
Beatrice Heilig, Mechthild Kunath, Regula Lehmann, Doris Nussbaumer, Mariann Röhrig, Christian Schneebeli, Peter Stüssi, Jürg Willimann, Studierende des Lehrerseminars Rorschach und der Pädagogischen Hochschule Zürich.

Quellen

In den Lernmodulen sind sehr viele Quellen verarbeitet. Manche Ideen stammen aus Unterrichtsbesuchen und -berichten oder wurden uns ohne Quellenangabe zugetragen. Andere (wie z.B. die Zahlenpyramiden oder -mauern) tauchen an verschiedenen Orten auf. Wo immer wir ein Original ermitteln oder vermuten konnten, ist es als Literaturangabe bei den Modulen angeführt. Von der verarbeiteten didaktischen Literatur verdienen vier Werke einer besonderen Erwähnung:

  • Kamii, Constance Kazuko: Young Children Reinvent Arithmetic. New York 1985: Teachers College Press
  • Hardy T. / Haworth A. / Love E.: Points of Departure 1-4. Derby 1986-1989: ATM
  • Wittmann, E.Ch. / Müller, G.N.: Handbücher produktiver Rechenübungen, Band 1+2. Stuttgart 1990+1992: Klett
  • Radatz, H. / Schipper, W. / Dröge, R. / Ebeling, A.: Handbücher für den Mathematikunterricht 1.-4. Schuljahr. Hannover 1996-2000: Schroedel

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Peter Geering, Prof. dipl. Math. ETH

Risetstrasse 39, CH-8494 Bauma, Schweiz

Werner Fessler, Liz. Phil.

Schipfe 43,CH-8001 Zürich, Schweiz

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